Unter dem Holunderbaum scharren die Hühner in der Erde. Sie sitzt am Esstisch und schaut zum Fenster hinaus. Auf dem Niesen liegt immer noch Schnee. Es gäbe viel zu tun draussen und im Haus. Eliane Allemann* (Name geändert) sieht die Arbeit und lässt sie dennoch liegen. Der Antrieb fehlt. So kenne sie sich nicht, sagt sie müde. «Das bin gar nicht ich.» Ihr Lächeln wirkt traurig.

Eigentlich war es ein guter Tag, dieser 7. November 2019. Bis die Erinnerung jäh abreisst. Im Dunkeln hinter dem Stall. Dort, wo der schmale Weg zum Haus eine Kurve macht, kein Licht brennt und niemand hinsehen kann.

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