An diesem Tag wird in Basel keine gewöhnliche Demonstration stattfinden. Das lässt sich leicht erahnen. Ein Wasserwerfer mit Kennzeichen Luzern, prominent platziert am Strassenrand. Über den Köpfen dröhnt ein Polizeihelikopter. Basel ist eine demoerprobte Stadt. Doch derlei schweres Geschütz ist man nicht gewohnt.

Es sind keine guten Vorzeichen, als sich der bewilligte Demonstrationszug um 10.30 Uhr in Bewegung setzt. Der revolutionäre Block läuft vorneweg. Dann folgen Gewerkschaften, Sans-Papiers oder kurdische Arbeitervereine. Junge, Ältere, Männer wie Frauen. Familien mit Kindern. Plötzlich geht es sehr schnell.

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