Veröffentlicht am 2. April 2025 - 06:00 Uhr
Wer weitsichtig handelt, hat bei der Börse gewonnen.
Trump ist zurück, Zölle drohen, die Börsenkurse machen Kapriolen. Das verunsichert viele, und sie fragen sich, ob sie investieren oder verkaufen, abwarten oder einsteigen sollen.
Es ist verständlich, dass die weltpolitischen Schlagzeilen Angst auslösen. Doch wer anhand von Gefühlen anlegt, macht einen Fehler, denn das bringt oft Verluste.
Wie schlecht die Ratschläge des Bauchgefühls an der Börse sind, zeigt auch die Analyse der US-Firma Dalbar. Sie hat die Rendite der 500 grössten börsennotierten US-Firmen (die sind im Börsenindex S&P 500 zusammengefasst) mit den Aktiengewinnen der Privatanlegenden verglichen. Im Zeitraum von 1991 bis 2020 hat der Börsenindex im Schnitt 10 Prozent Gewinn pro Jahr gebracht, während die privaten Anleger mit ihren Aktienanlagen nur 4 bis 5 Prozent geschafft haben.