Die Fussball-Europameisterschaft der Frauen wird im Jahr 2025 in der Schweiz stattfinden. Das hat die UEFA am Dienstag in Lissabon entschieden. Das sei ein historischer Tag für die Schweiz, liess Dominique Blanc, Präsident des Schweizerischen Fussballverbands (SFV), verlauten.

Das Turnier solle ein Fest für die ganze Schweiz werden, sagte Marion Daube, Direktorin des Frauenfussballs und Projektleiterin der Schweizer Kandidatur. 

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«Ich habe gehofft, dass die Schweiz sich durchsetzt, war mir aber nicht sicher gegen so berühmte Kandidaturen wie Frankreich oder Skandinavien», so die 15-jährige Débora Serrano, die bei den GC-Frauen als Aussenverteidigerin spielt. Sie habe sich mega gefreut.

«Yesss, wir haben die Heim-EM. So cool.» Das werde allen Fussballerinnen in der Schweiz einen Schub geben. 

«Basel statt Ballermann! Bern statt Benidorm! Zürich statt Zypern! Denn im Sommer 2025 bleiben wir definitiv zu Hause – die WEURO 2025 findet bei uns statt!», twitterte der SFV. 

Débora Serrano spielt Fussball, seit sie denken kann. Sie trainiert an vier Tagen pro Woche. Ihr grosses Vorbild ist Innenverteidigerin «Mapi» León von Barça. «Man hat mir schon gesagt, ich würde ähnlich wie sie spielen.» Serrano sagt, sie wolle sich an der Heim-EM alle Spiele anschauen und ihr Idol aus Spanien live spielen sehen.

«Das wird toll.» Vielleicht, so hofft sie, werde sie dann auch schon in der Schweizer Nationalmannschaft spielen und selber auflaufen können – «ein Traum».

Die EM wird während vier Wochen im Juni und Juli 2025 stattfinden. Die 31 Spiele des Turniers mit 16 Nationen werden in Basel, Bern, Genf, Luzern, Sion, St. Gallen, Thun und Zürich ausgetragen.