Dank Spenden doch noch in die Kinderkrippe
Der Shutdown traf viele Haushaltshilfen – wie Vanessa Rios*. Wegen der ausbleibenden Arbeit fehlte ihr Ende Monat das Geld für die Krankenkasse und die Kinderkrippe. SOS Beobachter sprang ausnahmsweise ein.
Veröffentlicht am 27. Juli 2020 - 15:05 Uhr
Während des Shutdowns sagten viele ihren Haushaltshilfen, dass sie nicht zu kommen brauchen. Man war ja eh daheim. Und wenn man Zeit und Musse hat, kann Putzen so genussvoll sein wie gemeinsames Kochen. Schön und gut – aber auch Reinigungskräfte sind auf ihren Lohn angewiesen.
So auch Vanessa Rios*. Sie hätte ihren Lohn zwar einfordern können. Aber sie wollte die ansonsten guten Arbeitsverhältnisse nicht gefährden und schon gar nicht vor Gericht ziehen. Wer beisst schon die Hand, die einen füttert? Armutsbetroffene ganz sicher nicht.
Und so war Ende Monat zu wenig Geld auf dem Konto, um die Krankenkasse und die Kinderkrippe zu bezahlen.
SOS Beobachter sprang ein – für einmal widerwillig. Normalerweise zahlt die Stiftung nicht, wenn andere in der Pflicht stehen.
*Name geändert